Der SC Freiburg hat sein abschließendes Europa-League-Ligaspiel beim Lille OSC in Unterzahl knapp verloren. Durch einen späten Strafstoß unterlagen die Breisgauer mit 0:1, beenden die Ligaphase jedoch auf Rang sieben und ziehen damit direkt ins Achtelfinale ein.
Die Mannschaft von Julian Schuster agierte über weite Strecken defensiv stabil und ließ im ersten Durchgang kaum klare Chancen zu. Offensiv blieb Freiburg allerdings weitgehend ungefährlich, sodass es torlos in die Pause ging.
Auch nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine zähe Partie mit wenigen Höhepunkten. Die Ausgangslage hätte beiden Teams ein Remis genügt, entsprechend kontrolliert agierten beide Seiten. Nach der Roten Karte gegen Maximilian Eggestein in der 74. Minute geriet Freiburg jedoch zunehmend unter Druck.
In der Nachspielzeit kam es schließlich zur entscheidenden Szene: Cyriaque Irié traf Matías Fernandez-Pardo im Strafraum, Schiedsrichter Sylwestrzak entschied auf Elfmeter. Olivier Giroud verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:0 (90.+2).
Trotz der Niederlage bleibt für den SC Freiburg ein positives Fazit. Mit Platz sieben in der Abschlusstabelle qualifizierte sich das Team direkt für das Achtelfinale.
Tore:
1:0 Olivier Giroud (90.+2, Elfmeter)
Besondere Vorkommnisse:
Rote Karte: Maximilian Eggestein (74.)
Elfmeter verursacht von Cyriaque Irié (90.+1)