Der SC Freiburg muss im Europa-League-Duell mit dem KRC Genk am Donnerstagabend auf Maximilian Eggestein verzichten. Der Mittelfeldspieler ist gesperrt – weshalb Cheftrainer Julian Schuster im zentralen Mittelfeld umstellen muss.
Eggestein war bislang in jeder Partie im Einsatz und prägte die Rolle auf der Sechserposition. Entsprechend gefragt ist nun eine neue Lösung. Eine naheliegende Option wäre Patrick Osterhage, der im Zentrum übernehmen könnte. „Natürlich kann das auch eine Kombination sein, die für das Spiel in Frage kommt“, erklärte Schuster auf der Pressekonferenz.
Mehrere Optionen für die Sechserrolle
Neben Osterhage stehen dem Trainer jedoch weitere Alternativen zur Verfügung. So nannte Schuster auch Routinier Nicolas Höfler sowie das junge Talent Rouven Tarnutzer als mögliche Kandidaten. „Wir haben auch Höfler und Tarnutzer, die auf dieser Position spielen können“, sagte der Coach.
Darüber hinaus könnte auch Yuito Suzuki eine Rolle spielen – allerdings in einer etwas ungewohnten Funktion. Der Japaner wird normalerweise offensiver eingesetzt: „Wir können auch variieren mit Suzuki, den man möglicherweise auch eins zurückziehen kann“, erklärte der Trainer und verwies dabei auch auf mögliche Anpassungen im Spielverlauf.
Besonders hob Schuster auf der Pressekonferenz vor dem Spiel jedoch Höfler hervor. Der 36-Jährige sei weiterhin ein wichtiger Faktor für die Mannschaft – nicht nur auf dem Platz. „Es ist auch mal zu erwähnen, wie er sich verhält und welche Stütze er im Spiel sein kann, aber auch für andere Spieler“, sagte der Coach. „Wenn wir ihn brauchen, können wir auf ihn zählen.“
Personalupdate vor Genk-Spiel
Abgesehen von Eggestein und Max Rosenfelder (Muskelverletzung im Oberschenkel) stehen dem SC Freiburg laut Schuster grundsätzlich alle Spieler zur Verfügung. „Es waren heute alle auf dem Trainingsplatz und stehen daher auch zur Verfügung“, berichtete der Trainer.
Daniel-Kofi Kyereh konnte ebenfalls trainieren. Lukas Kübler, der zuletzt nicht im Spieltagskader stand, ist mit nach Belgien gereist und damit wieder eine Option.