Sebastian Vasiliadis
1. Bundesliga
Keine konkrete Anfrage, aber In­te­ressen­ten

Robin Meise

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Sebastian Vasiliadis hat sich in der aktuellen Saison beim SC Paderborn mit konstanten Leistungen für höhere Aufgaben empfehlen können und offenbar das Interesse des einen oder anderen größeren Klubs geweckt. Ob es aufgrund der aktuellen Corona-Situation zu einem Transfer kommt, bleibt jedoch abzuwarten.

"Aktuell liegt uns keine konkrete Anfrage vor, aber wir wissen natürlich von Vereinen, die sich für ihn interessieren", erklärte Geschäftsführer Martin Przondziono. "Er hat sich hier seinen Marktwert und sein Standing erspielt", ergänzte der Funktionär mit Blick auf seinen noch bis 2021 an den Klub gebundenen Schützling.

Der SV Werder Bremen oder auch Borussia Mönchengladbach waren in der Vergangenheit als mögliche Abnehmer im Gespräch. Um noch eine Ablöse erzielen zu können, müsste ein Transfer im Anschluss an die aktuelle Saison erfolgen. "Wir sehen die Situation entspannt. Wenn jemand kommt, der unseren Vorstellungen entspricht, müssten wir schauen, was möglich ist", so Przondziono.


Hängt Vasiliadis doch noch ein Jahr dran?

Auch eine Ausdehnung des Arbeitspapiers wäre sicherlich eine Option, um den Druck aus den Verhandlungen nehmen zu können. Eine Ausstiegsklausel könnte nach Einschätzung des Fachmagazins sowohl dem griechischen Nationalspieler als auch dem SC Paderborn Zeit verschaffen und die Tür für einen vorzeitigen Wechsel dennoch offen lassen.

In Diensten von Paderborn absolvierte Vasiliadis in der aktuellen Spielzeit wettbewerbsübergreifend 25 Partien, in denen er ein Tor und eine Vorlage beisteuern konnte.