Beim FC Bayern München stellt sich vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg (Samstag, 15:30 Uhr) die Frage nach der Besetzung im Sturmzentrum. Harry Kane fällt mit Sprunggelenksproblemen aus, zudem fehlt Nicolas Jackson weiterhin gesperrt.
Trainer Vincent Kompany ließ auf der Pressekonferenz am Freitag offen, wer die Rolle übernehmen wird – und machte jedoch deutlich, dass es ohnehin keine klassische Eins-zu-eins-Lösung geben muss. „Die Interpretation dieser Rolle ist sehr flexibel“, erklärte der Coach.
Flexible Offensivlösung gefragt
Kompany verwies darauf, dass seine Mannschaft verschiedene Varianten auf der Zehner- und der Neunerposition spielen kann und sich die aufgebotenen Spieler in diesem Bereich sowieso flexibel verhalten: „Wir können da zwei Stürmer spielen lassen, zwei Zehner oder einen Zehner und ein Neunerprofil.“
Als aussichtsreichster Kandidat, der die Rolle aus der Spitze heraus entsprechend interpretieren könnte, gilt Serge Gnabry. In Kombination dazu wäre Lennart Karl hinter der Spitze denkbar. Unabhängig von der personellen Besetzung bleibt der Ansatz gleich: „Ob Serge da spielt oder jemand anderes – das ändert nicht unsere Aufgabe“, so Kompany.
Klar ist: Die Bayern setzen weiterhin auf eine flexible Offensivstruktur, in der die Rollen im Zentrum variabel ausgelegt sind. Wie genau die Lösung gegen Freiburg aussieht, hängt laut Kompany auch von den Eindrücken aus dem Abschlusstraining ab.