Beim deutlichen Heimsieg des FC Bayern München gegen den 1. FC Union Berlin stand Serge Gnabry nach zwei Bundesliga-Partien ohne Einsatz wieder positiv im Fokus. Mit seinem Doppelpack zum 2:0 beziehungsweise 4:0-Endstand war der Offensivallrounder ein entscheidender Faktor für den Erfolg des Rekordmeisters. Trainer Vincent Kompany sparte nach der Partie nicht mit Lob und hob die Bedeutung des Nationalspielers hervor.
„Ich bin gerne sogar ein bisschen positiver bei Serge Gnabry als bei allen anderen. Das sage ich ganz ehrlich“, gab Kompany in der Medienrunde nach dem Spiel offen zu. Der Coach sieht Gnabry auf einer Stufe mit den anderen Top-Stars in der Münchner Offensive: „Vom Talent und der Qualität her gibt es ganz wenig Unterschied zu den anderen Jungs, die wir vorne haben.“
Konstanz als Schlüssel
Dass Gnabry in der Vergangenheit oft unter dem Radar lief, führt Kompany vor allem auf dessen Verletzungshistorie zurück. Er sei „zu oft verletzt“ gewesen und habe zu häufig gefehlt, was seine Konstanz beeinträchtigt habe. In dieser Spielzeit sieht der Trainer jedoch eine positive Entwicklung: „Diese Saison hat er immer Leistung gebracht, ob im Zentrum, links oder als Rechtsaußen.“
Über den sportlichen Wert hinaus betonte der Trainer, dass Gnabry auch mannschaftsintern ein Eckpfeiler sei: „Er ist ein ganz wichtiger Spieler für uns, nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der Kabine.“ Nach seinem Doppelpack gegen die Eisernen dürfte Gnabry seinen Status als wichtige Kraft in der hochkarätig besetzten Bayern-Offensive untermauert haben, um im Rennen um die Plätze ein ernsthaftes Wort mitzureden.