Serhou Guirassy
Borussia Dortmund
Guirassy-Klau­sel niedriger als gedacht

Lukas Heyer

Bei Borussia Dortmund sorgt die Vertragssituation von Top-Stürmer Serhou Guirassy für neue Unruhe. Wie BILD berichtet, enthält die Ausstiegsklausel im bis 2028 laufenden Vertrag des 30-Jährigen Details, die die Transferpläne von Sportdirektor Ole Book massiv erschweren könnten. Entgegen bisheriger Annahmen liege die festgeschriebene Ablösesumme für ausgewählte Klubs nicht bei 50 Millionen Euro, sondern lediglich im Bereich von 35 Millionen Euro.

Ein weiterer Knackpunkt ist der zeitliche Rahmen: Die Klausel soll erst im späteren Verlauf des Sommers, voraussichtlich ab Juli, aktivierbar sein. Dies raubt den Dortmundern die frühzeitige Planungssicherheit. Da der BVB auf hohe Transfereinnahmen für den anstehenden Kader-Umbruch angewiesen ist, stellt diese Konstellation eine große wirtschaftliche Herausforderung dar.

Der Berater von Guirassy forciert einen Wechsel offenbar schon seit längerer Zeit und bietet den Angreifer aktiv auf dem Markt an. Neben den bereits bekannten Interessenten aus Mailand und Saudi-Arabien gibt es aufgrund der unsicheren Situation bereits Spekulationen über mögliche Nachfolger.

Als potenzieller Ersatz wird Fisnik Asllani gehandelt. Der 23-Jährige, der aktuell bei der TSG Hoffenheim unter Vertrag steht, besitzt für den Sommer ebenfalls eine Ausstiegsklausel. Sportdirektor Ole Book kennt den Angreifer bereits aus ihrer gemeinsamen Zeit bei der SV Elversberg.