Skelly Alvero
SV Werder Bremen
Kostenfrage: Werder zögert bei Leihspieler Skelly Alvero

Robin Meise

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Skelly Alvero hat sein Potenzial beim SV Werder Bremen im Laufe der Rückrunde bereits das eine oder andere Mal angedeutet. Wie es mit dem zentralen Mittelfeldspieler an der Weser weitergeht, ist aktuell noch offen.

Bei seinem Stammklub Olympique Lyon besitzt der Leihspieler einen Anschlussvertrag bis 2028. Durch eine Kaufoption wäre Bremen in der Lage, den 21-Jährigen ab Sommer fest unter Vertrag zu nehmen.

Das Preisschild für den Franzosen hat es aber durchaus in sich: Der Bundesligist müsste in Lyon einen Betrag von bis zu 6,25 Millionen Euro auf den Tisch legen. Bei einem späteren Weiterverkauf würden außerdem noch mal 15 bis 20 Prozent eines eventuellen Gewinns nach Frankreich fließen.

„Bei der Frage, wie es im Sommer mit Skelly weitergeht, gibt es natürlich auch eine wirtschaftliche Komponente“, erklärte Lizenzspielerleiter Clemens Fritz. „Noch ist keine Entscheidung gefallen.“


Alvero fällt zunächst verletzungsbedingt aus

Generell zeigen sich die Werder-Verantwortlichen mit dem Defensivmann „sehr zufrieden“, wie Fritz festhielt: „Er bringt sich als Typ in der Kabine und fußballerisch auf dem Platz super ein.“

Die sportliche Komponente Alveros bleibt vorerst aber auf der Strecke. Ein Muskelfaserriss in der Wade, den er sich bei seinem Startelfdebüt gegen Wolfsburg (0:2) einhandelte, setzt ihn außer Gefecht.

„Dass er sich jetzt verletzt hat, ist bitter für ihn und für uns. Er hat gegen Wolfsburg ein gutes Spiel gemacht“, so Fritz.