Beim 1. FC Union Berlin deutet sich vor dem Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim ein interessantes Duell für die linke Schienenposition an. Trainer Steffen Baumgart brachte auf der Pressekonferenz Innenverteidiger Stanley Nsoki als ernsthafte Alternative ins Spiel.
Zuletzt war die Rolle meist an Derrick Köhn vergeben, der allerdings zwei Partien rotgesperrt fehlte. In dieser Phase half Josip Juranović aus, fällt nun aber verletzt aus. Köhn ist zwar wieder spielberechtigt, eine automatische Rückkehr auf die linke Seite ist damit aber nicht zwingend verbunden.
„Wir haben mit Stanley auch einen neuen Kandidaten, der es zuletzt sehr, sehr gut gemacht hat, als er reingekommen ist“, erklärte Baumgart. Eine Entscheidung sei noch offen, die Konkurrenzsituation ausdrücklich gewollt.
Nsoki macht Boden gut
Nsoki, eigentlich im Abwehrzentrum zu Hause, bringt nach Ansicht des Trainers passende Voraussetzungen für die Außenbahn mit. „Er ist ein Kandidat für die Außenposition, wo er sehr gut macht mit seiner Geschwindigkeit“, so Baumgart. Dabei spiele auch eine Rolle, dass sich der Franzose nach längerer Verletzungspause Schritt für Schritt immer näher herangearbeitet habe.
Baumgart sieht Nsoki flexibel einsetzbar. Neben der linken Schiene beziehungsweise der Außenverteidiger-Rolle könne er logischerweise in seiner gewohnten Rolle im Abwehrzentrum einspringen. „Wir sind froh, dass er sich da jetzt so reingearbeitet hat. Er hat seine Chance zuletzt gut genutzt“, betonte der Union-Coach, stellte aber zugleich klar, dass die Konkurrenz auf den Positionen – außen wie innen – weiterhin groß sei.