Beim 2:2-Unentschieden gegen den 1. FC Köln hielt die Aufstellung vom 1. FC Union Berlin eine Überraschung parat: Stanley Nsoki rückte in die Startformation, während Leopold Querfeld zunächst auf der Bank Platz nehmen musste. Trainerin Marie-Louise Eta begründete diese Entscheidung mit den Eindrücken aus der Trainingswoche.
„Es hat sich einfach aus den Trainingseinheiten ergeben, dass wir heute eine Idee mit Stan hatten, der dort eine gute Leistung gezeigt hat“, erklärte Eta nach der Partie. Man habe das Gefühl gehabt, dass Nsoki „dran war“ und wollte in der Defensive eine Veränderung vornehmen. Die Trainerin zeigte sich mit dem Auftritt zufrieden: „Ich finde, er hat es über einen Großteil des Spiels auch wirklich gut gemacht.“
Taktische Umstellung bei Rückstand
Trotz des Lobes endete der Arbeitstag für Nsoki vorzeitig. Da Union mit 0:2 in Rückstand geriet, stellte das Trainerteam in der 67. Minute taktisch um. Für den Verteidiger kam mit Tim Skarke eine deutlich offensivere Option in die Partie.
Das Risiko zahlte sich aus, da Union in der Schlussphase noch den Ausgleich zum 2:2-Endstand erzielen konnte.