Stanley Nsoki bleibt dem 1. FC Union Berlin über die Leihsaison hinaus erhalten. Wie die Köpenicker am Mittwoch offiziell mitteilten, wurde der 27-jährige Innenverteidiger nach seinem einjährigen Gastspiel von der TSG Hoffenheim fest verpflichtet. Angaben zur Vertragslaufzeit machte der Bundesligist nicht. Laut kicker fließen 1,5 Millionen Euro Ablöse.
Der Franzose war im Sommer 2025 zunächst auf Leihbasis nach Berlin gewechselt, wurde zu Beginn seiner Zeit jedoch durch eine Verletzung ausgebremst. Nach seinem Pflichtspieldebüt im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München arbeitete sich der Linksfuß zunehmend in die Mannschaft und kam in der abgelaufenen Saison auf 14 Pflichtspieleinsätze. Dabei steuerte er ein Tor und zwei Vorlagen bei.
Heldt lobt Entwicklung
„Ich bin sehr glücklich, dauerhaft Teil dieses besonderen Vereins zu sein. Die Unterstützung der Fans und das Vertrauen der Verantwortlichen haben mir enorm geholfen, nach meiner Verletzung wieder zurückzukommen“, erklärte Nsoki. Er fühle sich bei Union „sehr wohl“ und wolle seinen Beitrag zu einer erfolgreichen Zukunft leisten.
Auch Geschäftsführer Profifußball Horst Heldt zeigte sich zufrieden mit der festen Verpflichtung: „Stanley hat sich trotz eines schwierigen Starts schnell in die Mannschaft integriert und gezeigt, wie wertvoll er für unser Spiel sein kann.“ Seine Vielseitigkeit, sein Zweikampfverhalten und sein Spielverständnis würden hervorragend zum Spiel der Eisernen passen.