Stanley Nsoki
TSG Hoffenheim
Union zögert bei Hoffen­heim-Leih­ga­be Nsoki

Kristian Dordevic

Die weitere Zukunft von Stanley Nsoki beim 1. FC Union Berlin steht anscheinend auf wackligen Beinen. Ein fester Verbleib des von der TSG Hoffenheim ausgeliehenen Innenverteidigers galt zuletzt als wahrscheinlich, nun könnte sich die Situation aber verändert haben.
 
Wie BILD berichtet, hängt das auch mit dem neuen Cheftrainer Mauro Lustrinelli zusammen. Der Schweizer soll bei Union künftig eher auf eine Viererkette setzen – und nicht mehr primär auf die in Köpenick lange etablierte Dreierabwehr. Das könnte direkte Auswirkungen auf die Personalplanung im Abwehrzentrum haben.
 

Neue Konkurrenz im Abwehrzentrum


Denn Union muss den Kader zwar nach den Abgängen von Diogo Leite und Danilho Doekhi neu aufstellen, gleichzeitig deutet sich aber bereits Nachschub an, unabhängig von Nsoki. Mit Leopold Querfeld steht ein gesetzter Innenverteidiger im Kader, zudem sollen Zeno Van den Bosch und Marvin Friedrich dazustoßen.
 
Dem Bericht zufolge liegt Nsoki zwar weiterhin ein Angebot der Berliner vor, unterschrieben sei bislang allerdings noch nichts. Vor rund einem Monat hatte sich noch angedeutet, dass Union die Kaufoption (1,5 Millionen Euro) ziehen und den Franzosen langfristig binden möchte.
 

Rückrunde mit mehr Einsatzzeit


Nsoki war im vergangenen Sommer auf Leihbasis aus Hoffenheim nach Berlin gewechselt. Sein Start verlief schwierig, da er zunächst verletzt fehlte. Erst in der Rückrunde rückte der 27-Jährige infolge des Ausfalls von Leite regelmäßig in die Mannschaft. Am Ende kam Nsoki auf 13 Pflichtspieleinsätze. Dabei zeigte er ordentliche Leistungen, erlaubte sich allerdings auch einzelne Unsicherheiten.

Ob daraus nun ein dauerhaftes Engagement bei Union wird, scheint aktuell wieder offen zu sein.