Der 1. FSV Mainz 05 hat seine Defensive für die Rückrunde gezielt verstärkt und Stefan Posch bis zum Saisonende ausgeliehen. Der 28-jährige Innenverteidiger kommt von Ex-Leihklub Como 1907, der durch eine Kaufpflicht gegenüber Bologna FC nun der Stammverein ist, an den Bruchweg und kehrt damit nach dreieinhalb Jahren in der Serie A in die Bundesliga zurück.
Posch bringt reichlich Erfahrung mit nach Mainz: 49 Länderspiele für Österreich, 126 Pflichtspiele für die TSG Hoffenheim sowie weitere 94 Einsätze in Italiens Topliga sprechen für sich. Zudem qualifizierte er sich zuletzt gemeinsam mit seinem neuen Teamkollegen Phillipp Mwene mit der österreichischen Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft 2026. Beim FSV erhält der Defensivmann die Rückennummer 4.
Sportdirektor Niko Bungert sieht in Posch „exakt die Soforthilfe“ für den Abstiegskampf. Der Österreicher sei zweikampf- und spielstark, flexibel in der Innenverteidigung sowie auf der defensiven Außenbahn einsetzbar und habe seine Qualität sowohl national als auch international bereits nachgewiesen.
Auch Posch selbst blickt mit Überzeugung auf seine neue Aufgabe. Sein Fokus liege darauf, schnell Stabilität in die Mainzer Defensive zu bringen und gemeinsam den Weg aus dem Tabellenkeller zu finden. Für den FSV soll er damit unmittelbar zu einer zentralen Stütze im Projekt Klassenerhalt werden.