Die Trainersuche beim SV Werder Bremen hat einen deutlichen Dämpfer erhalten. Wie BILD berichtet und die DeichStube bestätigt, hat Wunschkandidat Bo Svensson dem Bundesligisten eine Absage erteilt. Nach Gesprächen zu Wochenbeginn entschied sich der 46-Jährige gegen ein Engagement am Osterdeich. Ausschlaggebend sollen Zweifel an der sportlichen Gesamtsituation und der Kaderqualität gewesen sein.
Unabhängig davon ist auch eine Verpflichtung von Bo Henriksen inzwischen vom Tisch. Der Däne, der zuletzt beim 1. FSV Mainz 05 tätig war, gilt nach übereinstimmenden Berichten nicht mehr als Option. Die Rahmenbedingungen für einen Wechsel hätten sich als zu kompliziert erwiesen, zudem hatte sich die Spur bereits zuvor deutlich abgekühlt.
Für die Verantwortlichen um Clemens Fritz bedeutet das einen herben Rückschlag. Eigentlich sollte zeitnah ein neuer Cheftrainer präsentiert werden, idealerweise noch vor dem kommenden Bundesliga-Spiel beim SC Freiburg (Samstag, 15:30 Uhr). Eine interne Lösung wurde frühzeitig ausgeschlossen, weshalb Werder nun erneut den Markt sondieren muss.
Rücken Hecking und Thioune in den Fokus?
Als mögliche Alternativen rücken nun andere Namen in den Fokus. Laut BILD und der DeichStube werden unter anderem Dieter Hecking und Daniel Thioune intern diskutiert. Zudem gelten auch erfahrene Übergangslösungen wie Bruno Labbadia oder Friedhelm Funkel als denkbare Optionen bis zum Saisonende.
Klar ist: Die Trainersuche beim SV Werder Bremen geht weiter – und der Zeitdruck wächst.