Beim SV Werder Bremen drohen im zentralen Mittelfeld Sperren. Mit Senne Lynen, Romano Schmid, Cameron Puertas und Jens Stage stehen gleich vier Stammkräfte bei vier Gelben Karten – bei der nächsten Verwarnung müssten sie jeweils eine Partie aussetzen.
Trainer Daniel Thioune sieht seine Mannschaft für diesen Fall jedoch gut gerüstet. Auf der Pressekonferenz betonte der Coach, dass Werder gerade im Zentrum über genügend Alternativen verfüge.
„Wenn wir irgendwo kein Defizit haben, dann im zentralen Mittelfeld“, erklärte Thioune. Als mögliche Nutznießer nannte er vor allem Leonardo Bittencourt und Patrice Čović.
Bittencourt und Čović als Alternativen
Bittencourt habe bislang zwar nur wenige Minuten erhalten, dränge aber weiterhin auf Einsatzzeit. „Er brennt, hat Bock, Fußball zu spielen“, sagte Thioune. Am vergangenen Wochenende habe der 32-Jährige zudem seinen Anteil daran gehabt, dass die Mannschaft den Sieg über die Linie gebracht habe.
Auch Patrice Čović soll bereit sein, falls es personelle Veränderungen gibt. Der junge Mittelfeldspieler wurde zuletzt bewusst in der U23 eingesetzt, um Spielpraxis zu sammeln. Hintergrund ist laut Thioune die Vorbereitung auf mögliche Einsätze bei den Profis.
Entsprechend gelassen blickt der Trainer auf die drohenden Gelb-Sperren seiner Stammkräfte. „Deswegen habe ich kein Problem damit, wenn Lynen, Stage, Puertas oder Schmid ausfallen“, so Thioune. Im zentralen Mittelfeld verfüge Werder weiterhin über „viel Qualität“.