SV Werder Bremen
1. Bundesliga
Vier In­nenver­teidi­ger: "Das reicht"

Bennet Stark

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Mit Niklas Moisander (33), Sebastian Langkamp (31), Milos Veljkovic (23) und Marco Friedl (21) hat der SV Werder Bremen zurzeit vier Innenverteidiger in den eigenen Reihen. Und in der nächsten Saison wird wohl auch kein weiterer hinzukommen, sofern keiner der genannten Spieler den Verein verlässt.

"Das reicht", sagt Werder-Sportgeschäftsführer Frank Baumann. "Jede Position doppelt besetzt zu haben, ist sinnvoll. Durch mehr Spieler wird nur die Unzufriedenheit geschürt. In der Innenverteidigung wird schließlich nicht so viel getauscht wie auf anderen Positionen", so der Funktionär der Grün-Weißen.

In den letzten Wochen herrschte im Abwehrzentrum, was die Positionsbesetzung angeht, aber alles andere als Kontinuität. Neben dem gesetzten Niklas Moisander konnten sich weder Sebastian Langkamp noch Milos Veljkovic in der Rückrunde nachhaltig empfehlen. Rechnet man die Pokaleinsätze hinzu, kommt Langkamp auf neun Partien in der Startelf, Veljkovic auf sieben – gesetzt liest sich wahrlich anders.

Da Veljkovic in seiner Entwicklung stagniert und auch Langkamp mit seinen 31 Jahren schon zu den älteren Akteuren zählt, wurde der Ruf nach Verstärkungen für die Innenverteidigung zuletzt lauter. Hört man nun die Äußerungen von Baumann, müsste dafür wohl einer der beiden den Verein im Sommer verlassen.

Bayern-Leihgabe Marco Friedl, die Nummer vier im Bunde, hoffen die Bremer, langfristig an sich binden zu können. Ihm soll die Zukunft an der Weser gehören.

Die Aussagen von Baumann könnte man jedoch umgehen, indem man sagt, dass Linksfuß Friedl der Back-up von Linksverteidiger Ludwig Augustinsson ist. Dann würde ein Platz in der Innenverteidigung für einen neuen Mann freiwerden.