Thorgan Hazard
1. Bundesliga
Ver­handlun­gen mit Dortmund im Gange?

Kristian Dordevic

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Bereits vor Feststehen des Wechsels von Christian Pulisic zum FC Chelsea, der dem BVB in der Rückrunde noch als Leihgabe erhalten bleibt, wurde Thorgan Hazard im Hinblick auf das Wechselfenster im Sommer als Ersatzkandidat gehandelt. Erwartungsgemäß wird es in der Gerüchteküche nach offizieller Verkündung des Pulisic-Deals nun wärmer.

Wie die "Bild" erfahren hat, laufen die Verhandlungen zwischen Dortmund und der Hazard-Seite bereits. Als Kostenpunkt für den Belgier, dessen Vertrag bei Borussia Mönchengladbach bis 2020 läuft, nennt das Blatt eine Ablösesumme in Höhe von 42 Millionen Euro.

Erst gestern äußerte sich Hazard hinsichtlich eines möglichen Wechsels innerhalb der 1. Bundesliga. "Vielleicht. Dortmund und Bayern sind beides sehr große Klubs. Der BVB spielt zurzeit richtig guten Fußball, die Bayern wollen zurück nach oben. Aber ich kann im Moment nicht viel mit anderen Klubs reden, denn ich habe mit [Sportdirektor] Max Eberl besprochen, mich in der Rückrunde komplett auf Gladbach zu fokussieren. Nach zwei Jahren ohne Europa wollen wir dahin zurück – und ich mich noch weiter verbessern", wird er zitiert.

Der 25-jährige Nationalspieler machte aber auch dem Fohlen-Anhang Hoffnung auf eine Verlängerung am Niederrhein und deutete an, dass auch der weitere Saisonverlauf eine Rolle spielen könnte: "Möglich ist alles. Natürlich wäre es ein Plus für alle, wenn Borussia die Champions League erreicht."


Ist Chelsea noch involviert?

Bis zuletzt hielten sich im Übrigen Gerüchte, dass Chelsea bei Ex-Spieler Hazard auf vertraglicher Ebene noch die Finger mit im Spiel haben könnte. Einst war von einer Rückkaufoption die Rede, die aber von Gladbachs Manager Eberl dementiert wurde und von der auch der Offensivmann selbst nach eigenem Bekunden keine Kenntnis hatte. Später hieß es, die Londoner hätten ein sogenanntes Matching Right und im Falle eines Bieterrennens um den Fohlen-Profi dementsprechend eine bevorzugte Position inne.

In den vergangenen Wochen wurde sodann spekuliert, dass Dortmund diesen Aspekt im Zuge der Pulisic-Verhandlungen adressieren könnte, um mit den Engländern ein Untätigbleiben auszumachen. Vielleicht muss Chelsea in den nächsten Wechselperioden jedoch ohnehin die Zuschauerrolle einnehmen – es steht eine FIFA-Sanktion in Form einer Transfersperre im Raum