Tim Oermann
Bayer 04 Leverkusen
Grimaldo gesperrt: Oermann rückt in den Fokus

Robin Meise

Durch die Gelb-Sperre von Stammspieler Alejandro Grimaldo ist Bayer 04 Leverkusen ausgerechnet im schwierigen Duell mit dem FC Bayern München (Samstag, 15:30 Uhr) zu einer gravierenderen Umbaumaßnahme gezwungen. Eine Option, um die Lücke zu schließen, ist Tim Oermann, der sowohl innen als auch außen in der Defensive spielen kann.

Bereits im zurückliegenden Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg (3:3) kam Oermann als Einwechsler für Ernest Poku auf der rechten Schienenposition zum Einsatz. Ein Wink mit dem Zaunpfahl? Möglich, denn Poku könnte gegen die Bayern die linke Schiene anstelle von Grimaldo einnehmen, während Oermann dann möglicherweise von Beginn an auf der rechten Seite einspringt.

„Er ist eine der Möglichkeiten. Er kann in der Dreierkette und auch außen spielen“, erklärte Cheftrainer Kasper Hjulmand am Freitag auf der Pressekonferenz mit Verweis auf die gute Geschwindigkeit des 22-Jährigen Oermanns, die insbesondere auf der Außenbahn gefragt sein dürfte. „Er ist sehr schnell.“

Als weitere Optionen für diese Position bieten sich Montrell Culbreath (18) und Axel Tape (18) an. Im Fall von Tape bemängelte der Leverkusener Coach zuletzt jedoch die Physis, wo der junge Verteidiger noch Nachholbedarf habe. Zurück im Kader ist zudem Außenbahnspieler Nathan Tella, der nach überstandener Fußverletzung aber wohl maximal Joker sein dürfte.