Tim Oermann ist in diesem Winter vorzeitig in die Bundesliga zurückgekehrt und gehört nun fest zum Profikader von Bayer Leverkusen. Der 22-jährige Innenverteidiger war ursprünglich bis zum Sommer an den SK Sturm Graz verliehen, überzeugte dort jedoch so nachhaltig, dass sich die Werkself für eine frühere Rückhehr entschied.
Cheftrainer Kasper Hjulmand bestätigte auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag, 18:30 Uhr), dass Oermann umgehend eingeplant ist. „Tim ist im Kader“, stellte der Coach klar.
Zum bisherigen Eindruck äußerte sich Hjulmand positiv, zugleich aber mit der nötigen Einordnung. Er habe sich Oermann im Vorfeld intensiv per Video angeschaut und ihn nun auch in den ersten Trainingseinheiten erlebt. Der Defensivspieler bringe eine gute physische Präsenz mit, sei schnell und habe es „die letzten zwei Tage sehr gut gemacht“. Gleichzeitig betonte Hjulmand, dass es noch früh sei und er weiter intensiv mit dem Neuzugang arbeiten wolle. Der Start sei gelungen, mehr lasse sich aber erst zu gegebener Zeit beurteilen.
Flexible Optionen in der Defensive
Auch zur künftigen Rolle Oermanns in der Abwehr ließ sich der Leverkusener Trainer aus. Grundsätzlich sieht Hjulmand ihn „ganz natürlich“ in der Innenverteidigung sowie auf der rechten Seite. Ein Einsatz links schloss er ebenfalls nicht aus, machte dies jedoch von der Gesamtkonstellation im Kader abhängig. Zuletzt trainierte Oermann sogar auf der linken Seite.
Die vorzeitige Rückkehr belegt, dass Leverkusen Oermann zutraut, den nächsten Schritt zu gehen. Nach starken Leistungen in Österreich soll er sich nun nahtlos im Bundesliga-Alltag etablieren.