Tom Bischof
FC Bayern München
Egal welcher Posten: Bei Bischof zählt Spielpraxis

Kristian Dordevic

Für den FC Bayern München liegt der Fokus in der Personalie Tom Bischof in dieser Saison klar auf der Weiterentwicklung. An eine feste Position ist dieses Anliegen vorerst nicht geknüpft. Vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim 1. FC Köln (Mittwoch, 20:30 Uhr) ordnete Cheftrainer Vincent Kompany die Rolle des 20-Jährigen ausführlich ein.
 
Bischof hatte zuletzt nach längerer Zeit wieder im zentralen Mittelfeld gespielt, war in der Hinrunde jedoch mehrfach als linker Außenverteidiger zum Einsatz gekommen. Für Kompany ist diese Positionsvielfalt derzeit zweitrangig. Entscheidend sei vor allem eines: Spielpraxis.
 
Der Belgier verwies darauf, dass der Wechsel von der TSG Hoffenheim zum FC Bayern ein großer Schritt gewesen sei und es für den Youngster zunächst darum gehe, Minuten für die Integration zu sammeln. Im Mittelfeld sei der Konkurrenzkampf gerade zu Beginn hoch gewesen, weshalb sich andere Einsatzmöglichkeiten ergeben hätten.

Positionsfrage stellt sich erst in den nächsten Jahren


Gerade in Ballbesitz sei die Rolle als Außenverteidigers für ihn keine unnatürliche, da sich die Aufgaben stark mit denen eines Mittelfeldspielers überschneiden würden. Für die Entwicklung sei das sogar ein positiver Faktor. Bei seinen Auftritten hat es Bischof laut Kompany „super gemacht“.
 
Eine langfristige Positionsfestlegung will Kompany bewusst vertagen. Die Frage nach der besten Rolle werde sich erst in einigen Jahren stellen. Aktuell gehe es darum, der Mannschaft zu helfen, sich weiter zu zeigen und konstant Spielzeit zu sammeln. In dieser Hinsicht sieht der Bayern-Coach Bischof auf einem guten Weg – und traut ihm zu, sich Schritt für Schritt weiter zu steigern.