Nach dem Heimsieg des 1. FC Köln gegen Mainz 05 gab Trainer Lukas Kwasniok Einblicke in die Personalie Tom Krauß. Obwohl der Mittelfeldspieler bis Freitagmittag noch fest für die Startelf eingeplant war, entschied sich der Coach kurzfristig um. Ausschlaggebend waren zum einen taktische Gründe – Kwasniok wollte mehr Körpergröße auf dem Platz haben – und zum anderen gesundheitliche Bedenken. Aufgrund einer bestehenden Hüftthematik war man sich im Trainerstab unsicher, ob Krauß bereits in der Lage sei, dreimal innerhalb einer Woche über die vollen 90 Minuten zu gehen.
Die Entscheidung, Krauß zunächst auf der Bank zu lassen, erwies sich im Nachhinein als Glücksgriff. „Ich hatte in dem Fall das Glück auf meiner Seite, weil er definitiv der Gamechanger gewesen ist“, erklärte Kwasniok. Besonders die Leidenschaft des Spielers beeindruckte den Trainer sichtlich. Krauß sei nach dem Spiel sehr aufgewühlt gewesen, was Kwasniok als „tollen Moment“ beschrieb, da der Profi extrem viel Energie ins Stadion transportiert habe.
Krauß hat damit einmal mehr seine Wichtigkeit für die Kölner bewiesen. Der Effzeh-Akteur könnte demnach in der nächsten Woche am Sonntag gegen den SC Freiburg wieder in der Startelf stehen.