Tomáš Čvančara
1. Bundesliga
Čvančara favorisiert Cel­tic-Verbleib

Robin Meise

Tomáš Čvančara scheint in Glasgow einen Neuanfang gefunden zu haben. Der 25-Jährige ist derzeit von Borussia Mönchengladbach an den Celtic FC verliehen und würde gerne länger in Schottland bleiben. Sein Anschlussvertrag in Gladbach läuft noch bis 2028.

Im Klub-Podcast der Schotten sprach der Stürmer offen über seine aktuelle Situation und seine schwierige Zeit am Niederrhein. Sportlich läuft es für Čvančara bei Celtic deutlich besser: In vier der bisherigen fünf Pflichtspiele stand er in der Startelf, zuletzt war er nach Einwechslung entscheidend am späten Siegtreffer gegen den Kilmarnock FC beteiligt. Auch im Europa-League-Playoff gegen den VfB Stuttgart gehörte er zur Anfangsformation.

Sein Ziel formuliert der Angreifer klar: „Wenn ich gut genug bin, kann ich dem Klub und dem Vorstand vielleicht zeigen, dass sie mich verpflichten müssen. Das ist mein Ziel.“ Celtic besitzt eine Kaufoption in Höhe von 8 Millionen Euro – eine Summe, die mit starken Leistungen untermauert werden soll.

Schwierige Zeit in Gladbach


Rückblickend äußerte sich Čvančara auch selbstkritisch über seine Zeit in Gladbach. Nach einem vielversprechenden Start mit einem Doppelpack am ersten Spieltag gegen Augsburg warf ihn eine Sprunggelenksverletzung zurück. „Ich war mental am Boden“, gab er zu. Er habe nach der Verletzung kein Selbstvertrauen gespürt und auch nicht die gewünschte Unterstützung erhalten. Gleichzeitig betonte er, dass er selbst nicht die nötige Leistung gebracht habe.

In Glasgow fühlt sich der Offensivmann nun wieder wertgeschätzt. „Ich bin glücklich, dass ich jetzt in einem neuen Klub bin, der mir vertraut und bei dem ich zeigen kann, was ich draufhabe“, so Čvančara.

Für einen dauerhaften Verbleib müssen neben der Leistung gewiss die Rahmenbedingungen für alle Parteien passen. Für Borussia Mönchengladbach könnte ein fixer Transfer im Sommer jedenfalls nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich eine wünschenswerte Lösung darstellen.