Die TSG Hoffenheim hat am Samstag einen souveränen 3:0 (0:0)-Heimsieg über den SC Freiburg eingefahren und damit den achten Heimerfolg in Serie gefeiert. Nach torloser erster Hälfte entschieden die Kraichgauer die Partie mit einem Doppelschlag unmittelbar nach Wiederbeginn.
Dabei hatte die TSG schon früh gejubelt: Andrej Kramarić traf nach fünf Minuten spektakulär aus großer Distanz, doch der VAR kassierte den Treffer wegen einer Abseitsstellung ein. Hoffenheim blieb in der Folge spielbestimmend, tat sich gegen kompakte Freiburger jedoch lange schwer. Die beste Gelegenheit vor der Pause vergab Ozan Kabak, als er aus kurzer Distanz erst an Noah Atubolu scheiterte und der Nachschuss an die Latte klatschte.
Direkt nach dem Seitenwechsel schlug die TSG dann eiskalt zu. Keine 30 Sekunden waren gespielt, da flankte Vladimír Coufal von rechts in die Mitte, wo Fisnik Asllani sich im Luftzweikampf behauptete und zum 1:0 einköpfte (46.). Nur fünf Minuten später war es erneut Coufal, der eine Ecke scharf vors Tor brachte – Kabak lief am ersten Pfosten ein und drückte den Ball per Kopf zum 2:0 ins kurze Eck (51.).
Freiburg fand offensiv kaum Mittel und blieb insgesamt zu harmlos. Hoffenheim kontrollierte das Geschehen, ohne in Bedrängnis zu geraten. In der Nachspielzeit setzte Joker Valentin Gendrey den Schlusspunkt: Nach Vorarbeit von Alexander Prass jagte er den Ball flach ins linke Eck (90.+5) und besiegelte einen rundum verdienten Erfolg der Kraichgauer.
Tore:
1:0 Fisnik Asllani (46., Coufal)
2:0 Ozan Kabak (51., Coufal)
3:0 Valentin Gendrey (90.+5, Prass)
Besondere Vorkommnisse:
Der VAR kassiert ein Tor von Andrej Kramarić wegen einer Abseitsstellung ein (5.)