Es ist mal wieder passiert: Nach langer Zeit muss Andrej Kramarić in einem Pflichtspiel der TSG Hoffenheim auf die Bank. Vor dem Anpfiff der Auswärtspartie bei RB Leipzig erörterte Cheftrainer Christian Ilzer seine Beweggründe, eine Aufstellung ohne das torgefährliche Urgestein zu wählen.
Für Kramarić, der in dieser Saison wettbewerbsübergreifend bei 17 Scorerpunkten liegt, ist es das erste Mal in diesem Jahr, dass er keine Berücksichtigung in der Anfangsformation findet. Neu dabei ist im Vergleich zum vergangenen Wochenende Tim Lemperle, der sich nach einer Verletzungspause zuletzt über Einwechslungen heranarbeiten musste.
In Leipzig ist der Stürmer aber offenbar der benötigte Spielertyp. „Das Spiel hat einen anderen Charakter als (die Spiele) in den letzten Wochen“, konstatierte Ilzer im Gespräch mit Sky. „Es ist für uns wichtig, einen tiefen Block bespielen zu können“, was schon gegen viele Mannschaft auf „sehr hohem Niveau“ gelungen sei.
„Heute gibt es einfach mehr Räume und wir brauchen mit Bazou Touré und Lemperle etwas mehr Umschaltspieler auf dem Platz“, so Hoffenheims Coach weiter. Gleichzeitig brauche es eine gute Balance, sodass am Ende die gewählte Formation herausgesprungen ist, in der auch Grischa Prömel durch den Ausfall von Leon Avdullahu seinen Platz gefunden hat.
Hinten raus schade es im schwierigen Auswärtsspiel dann nicht, einen Akteur wie Kramarić aufs Feld schicken zu können.
TSG Hoffenheim
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Premiere in 2026: Warum Kramarić auf die Bank muss
Kristian Dordevic