Valentin Stocker
1. Bundesliga
Stocker muss konstanter werden

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Das Auf und Ab ist bei Valentin Stocker in der Ära von Trainer Pál Dárdai zur Regel geworden. Anfänglich gehörte der Schweizer zum Stammpersonal des Coaches, ehe er im Laufe der Hinrunde 2015/16 und für den Rest der Saison ins zweite Glied abrutschte. Mehrere Male konnte sich der offensive Mittelfeldspieler, um später wieder für einige Zeit auf der Bank zu landen.

"Mit Darida haben wir einen anderen Spielmacher, den wir aber brauchen. Auf den Flügeln ist je nach Gegner nicht immer Platz für ihn", erläutert Dárdai laut "Bild". Zuletzt verbucht Stocker zwei Startelfeinsätze in Folge (nach sechs Partien ohne Einsatz), avancierte beim 2:0 gegen Augsburg mit einem Tor und einer Vorlage zum Matchwinner.

Von ihm fordert sein Trainer nun Konstanz: "Er darf riskante Steilpässe spielen, das ist seine Stärke. Aber die Fehlpassquote muss sich verbessern. Tore und Torvorlagen sind seine Stärken. Er hat eine Nase dort zu sein, wo es weh tut. Er muss das aber immer wieder zeigen und darf nicht nachlassen."


Die Nase vor Haraguchi

Am Wochenende winkt dem seit heute 28-Jährigen gegen Mainz eine erneute Chance auf der Spielmacherposition, denn Vladimir Darida fehlt gelbgesperrt. Unabhängig vom Ausfall des Tschechen hat Stocker auch in Bezug auf die Einsatzchancen auf der Außenbahn an Boden gut machen können, was nicht zuletzt am Formtief eines mannschaftsinternen Konkurrenten liegt: Genki Haraguchi.

Dárdai will vom Japaner vor dem gegnerischen Gehäuse mehr sehen: "Die Aufgabe von Flügelspielern sind Torvorlagen und Tore. Haraguchi muss sich dort steigern. Stocker ist ein Spieler, der das zurzeit drauf hat, also spielt er".