VfB Stuttgart
1. Bundesliga
Linke VfB-Seite als Schlüssel zum Sieg gegen FCA

Thorben Lorenzen

Sebastian Hoeneß zeigte sich nach dem 5:2-Auswärtssieg des VfB Stuttgart beim FC Augsburg hochzufrieden – insbesondere mit der Effizienz im Offensivspiel. „Fünf Tore, ich bin glücklich, das kann ich nicht anders sagen“, erklärte der Trainer nach der Partie.

Auffällig: Ein Großteil der gefährlichen Aktionen lief über die linke Seite. Dort erhielten Maximilian Mittelstädt und Chris Führich den Vorzug und prägten gemeinsam mit Angelo Stiller und Nikolas Nartey das Offensivspiel der Schwaben. Bereits zur Halbzeit stand es 3:0 – eingeleitet durch mehrere Angriffe über links, die schließlich auch zu Treffern von Tiago Tomás, Nartey und dem ohnehin formstarken Deniz Undav führten.

Linke Seite als Schlüssel


Hoeneß verwies auf ein grundsätzliches Muster im Spiel seiner Mannschaft: „Die Statistik zeigt, dass 70 bis 80 Prozent unserer Angriffe, die in die Box führen, über links kommen.“ Das liege nicht nur an der personellen Besetzung, auch mit anderen Spielern funktioniere diese Seite zuverlässig. Dennoch hob der Coach das Zusammenspiel von Mittelstädt und Führich hervor: „Die beiden waren enorm gefährlich und haben gemeinsam mit Angelo viel initiiert.“

Ein Beispiel für die Durchschlagskraft war das Tor zum 3:0 von Nartey kurz vor der Pause. Nach einer Hereingabe von Mittelstädt war der Offensivspieler im Fünfmeterraum zur Stelle – ein Laufweg, der Hoeneß besonders gefiel: „Das Einlaufen war heute richtig gut. Das Tor von Niko hat mich sehr gefreut. Zwischen Gegner und Torwart auf den ersten Pfosten zu gehen – das können wir gerne öfter machen.“

Der starke Auftritt über die linke Seite erwies sich damit als entscheidender Faktor für den klaren Auswärtssieg. Nach der Länderspielpause will der VfB im Heimspiel gegen Borussia Dortmund (4. April) an diese Leistung anknüpfen.