VfB Stuttgart
1. Bundesliga
Mittelstädt oder Hendriks? Hoeneß ordnet Lage ein

Robin Meise

Beim VfB Stuttgart herrscht auf der linken Defensivseite wieder echter Konkurrenzkampf. Mit Maximilian Mittelstädt und Ramon Hendriks stehen Cheftrainer Sebastian Hoeneß aktuell zwei starke Optionen zur Verfügung – wobei sich die Frage nach der Besetzung nicht zwingend auf ein klassisches Eins-gegen-eins reduziert.
 
Vor dem DFB-Pokal-Halbfinale gegen den SC Freiburg (heute, 20:45 Uhr) ordnete Hoeneß die Situation auf der Pressekonferenz genauer ein.
 

Unterschiedliche Stärken, hoher Wert


„Es muss kein Entweder-oder sein. Sie spielen auch oft genug zusammen“, stellte der Coach klar. Entscheidend sei häufig der jeweilige Gegner und dessen Profil.
 
Dabei beschrieb Hoeneß die Qualitäten seiner beiden Linksfüße deutlich: Mittelstädt sei „definitiv einer der besten Offensivverteidiger in der Liga“ – in seiner Art, die Position zu interpretieren, womöglich sogar der beste.
 
Hendriks wiederum bringe enorme Stärken gegen den Ball mit und sei „auf jeden Fall einer der Besten, was die Defensive angeht“.
 

Wer startet gegen Freiburg?


Gerade die Vielseitigkeit der beiden Defensivspieler macht sie für Stuttgart so wertvoll. Mittelstädt kann sowohl klassisch außen als auch eingerückt in einer Halbverteidigerrolle agieren. Hendriks ist sogar als Innenverteidiger, Halbverteidiger und Außenverteidiger einsetzbar. „Beide haben einen großen Wert für uns als Mannschaft“, betonte Hoeneß.
 
Für das Pokalduell mit Freiburg sind damit mehrere Varianten denkbar. Mittelstädt könnte mit seiner Offensivstärke gefragt sein, während Hendriks je nach Matchplan zusätzliche Stabilität bringen würde. Ein Mix aus beiden Akteuren ist aber ebenfalls denkbar.
 
Auch mit Blick auf das anschließende Bundesliga-Heimspiel gegen den SV Werder Bremen (Sonntag, 15:30 Uhr) dürfte das Trainerteam beide Akteure eng einbinden. Gleichzeitig bleibt abzuwarten, welchen Verlauf das Pokalduell nimmt und welche Auswirkungen sich für das Wochenende ergeben. Klar ist: Auf links verfügt der VfB aktuell über ein echtes Luxusproblem.