Der VfB Stuttgart hat mit einer mutigen taktischen Ausrichtung und einer dominanten Vorstellung einen souveränen 4:0-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg eingefahren. Trainer Sebastian Hoeneß setzte dabei in der ersten Halbzeit auf ein offensives 3-4-3-System mit zwei hochstehenden Flügelspielern, was sich als Schlüssel zum Erfolg erwies.
Besonderes Lob erhielten nach Abpfiff Jamie Leweling und Chris Führich. Während Leweling mit einem Doppelpack glänzte, hob Hoeneß auch die weniger offensichtlichen Qualitäten von Führich hervor: „Bei Jamie stechen noch die zwei Tore heraus, ich fand die Leistung von Chris aber nicht minder stark zu bewerten. Ich fand ihn gerade auch in den ersten 15 Minuten extrem aktiv, hat seinen Gegenspielern da schon richtig große Probleme gemacht.“ Führich war maßgeblich an der Offensive beteiligt, bereitete einen Treffer direkt vor und leitete ein weiteres Tor ein.
Balance und Laufstärke als Erfolgsfaktoren
Trotz der individuellen Klasse auf den Außenbahnen betonte der Coach die mannschaftliche Geschlossenheit und die notwendige Absicherung im Zentrum. Angesichts der sehr offensiven Grundordnung war die Arbeit des Mittelfeld-Duos Angelo Stiller und Atakan Karazor entscheidend.
„Wir waren auch sehr laufstark im Mittelfeld, das ist ein wichtiger Punkt für mich. Angelo und Ata haben dort viele und gute Wege gemacht“, erklärte Hoeneß. Diese Komponente sei elementar gewesen, um bei der mutigen Spielweise nicht die Stabilität zu verlieren: „Es war heute wichtig, eine gute Balance zu haben, weil wir sehr offensiv auf dem Platz standen. Das war ein wichtiger Part. Ansonsten gab es viele gute Leistungen auf hohem Niveau.“