Der VfB Stuttgart hat das Heimspiel gegen den SC Freiburg am 20. Spieltag der Bundesliga für sich entschieden. Durch einen späten Treffer setzte sich der VfB mit 1:0 durch und belohnte sich für eine über weite Strecken dominante Vorstellung.
Stuttgart übernahm von Beginn an die Spielkontrolle und verbuchte bereits im ersten Durchgang ein klares Chancenplus. Vor allem Deniz Undav und Bilal El Khannouss kamen mehrfach in aussichtsreiche Abschlusspositionen, scheiterten jedoch entweder an Freiburgs Keeper Noah Atubolu oder an der eigenen Ungenauigkeit. Die Gäste verteidigten tief und lauerten auf Konter.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Der VfB blieb tonangebend, fand jedoch lange keine Lösungen gegen die kompakte Freiburger Defensive. Mehrere Abschlüsse in der Schlussphase, unter anderem durch Jamie Leweling und Undav, blieben zunächst ungenutzt.
In der 78. Minute musste Philipp Treu angeschlagen ausgewechselt werden. Kurz vor Schluss belohnte sich Stuttgart schließlich doch noch für den hohen Aufwand: Nach Vorlage von Undav traf der Eingewechselte Ermedin Demirović in der 89. Minute mit einem sehenswerten Volleyschuss zum umjubelten Siegtreffer.
Unterm Strich verdiente sich der VfB den Erfolg durch seine Feldüberlegenheit, während Freiburg trotz disziplinierter Defensivarbeit leer ausging.
Tor:
1:0 Ermedin Demirović (89., Undav)