Der VfB Stuttgart muss nach dem Achtelfinal-Hinspiel der Europa League um das Weiterkommen bangen. Gegen den FC Porto setzte es in Stuttgart eine knappe 1:2-Niederlage. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang und eines aberkannten Treffers reichte es für die Schwaben nicht für ein Unentschieden.
Die Partie begann intensiv, doch Stuttgart leistete sich im Spielaufbau zu viele Ungenauigkeiten. Porto bestrafte dies eiskalt: Zunächst nutzte Terem Moffi (21.) einen abgefangenen Nübel-Abshlag zur Führung, nur sechs Minuten später erhöhte Rodrigo Mora nach einem Fehlpass von Chabot auf 2:0 (27.).
Stuttgart bewies jedoch Moral und kämpfte sich kurz vor der Pause zurück. Nach einer unübersichtlichen Situation im Sechzehner schaltete Deniz Undav (40.) am schnellsten und traf per sehenswertem Volley zum wichtigen 1:2-Anschlusstreffer.
VAR-Pech und Porto-Bollwerk in Hälfte zwei
Nach dem Seitenwechsel dominierte der VfB das Geschehen, während Porto sich auf das Verteidigen und Zeitspiel konzentrierte. In der 72. Minute staubte Angelo Stiller nach einem Standard zum vermeintlichen 2:2 ab. Doch der Jubel währte nur kurz – der VAR schaltete sich ein und erkannte den Treffer aufgrund einer passiven Abseitsposition von Tiago Tomás ab.
In der Schlussphase rannte Stuttgart unermüdlich an, doch Porto-Keeper Diogo Costa parierte unter anderem glänzend gegen den eingewechselten Chris Führich (83.). Da auch die Hereingaben von Mittelstädt in der Schlussphase keine Abnehmer fanden, blieb es beim 1:2. Der VfB steht damit im Rückspiel in Portugal unter Zugzwang.
Tore:
0:1 Terem Moffi (21., Borja Sainz)
0:2 Rodrigo Mora (27., Zaidu Sanusi)
1:2 Deniz Undav (40.)
Besondere Vorkommnisse:
Nach VAR-Überprüfung wegen Abseits aberkanntes Tor von Angelo Stiller (72.)