Der VfL Wolfsburg hat einen Nachfolger für den freigestellten Daniel Bauer gefunden. Wie der Klub am Sonntagnachmittag offiziell mitteilte, übernimmt Dieter Hecking das Amt des Cheftrainers und kehrt damit knapp zehn Jahre nach seinem Abschied zu den Niedersachsen zurück.
Sportdirektor Pirmin Schwegler setzt im Abstiegskampf bewusst auf die Erfahrung des 61-Jährigen. „Dieter Hecking bringt genau die Erfahrung mit, die wir in der aktuellen Situation brauchen. Er kennt den Verein, das Umfeld und auch die Anforderungen der Bundesliga sehr genau“, erklärte Schwegler. Man sei überzeugt, dass Hecking der Mannschaft mit seiner Ruhe und klaren Linie die nötige Stabilität geben könne, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen.
Erfolgreiche Vergangenheit in Wolfsburg
Hecking prägte zwischen 2013 und 2016 eine der erfolgreichsten Phasen der jüngeren Vereinsgeschichte. In der Saison 2014/2015 führte er den VfL Wolfsburg zur Vizemeisterschaft sowie zum DFB-Pokalsieg gegen Borussia Dortmund. Kurz darauf folgte auch der Gewinn des Supercups gegen den FC Bayern München.
Insgesamt stand Hecking in 165 Pflichtspielen an der Seitenlinie der Wölfe und ist damit der Trainer mit den zweitmeisten Partien in der Klubhistorie. Im Schnitt holte er dabei 1,75 Punkte pro Spiel.
Für den Rückkehrer selbst steht nun vor allem der Kampf um den Klassenerhalt im Fokus. „Zum VfL Wolfsburg zurückzukehren, bedeutet mir viel. Ich habe hier eine intensive und erfolgreiche Zeit erlebt und weiß, welche Qualität und Energie in diesem Verein steckt“, sagte Hecking. „Jetzt gilt es, den Fokus voll auf die kommenden Aufgaben zu richten und gemeinsam alle Kräfte zu bündeln, um in der Bundesliga zu bleiben.“
Zuletzt war Hecking von November 2024 bis September 2025 Cheftrainer des VfL Bochum. Nun soll er die Wolfsburger im Saisonendspurt stabilisieren und vor dem Abstieg bewahren.