Viktor Skripnik
1. Bundesliga
Rücktritt statt Entlassung?

Max Hendriks

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In der prekären Lage von Werder Bremen will die Kritik an Viktor Skripnik nicht verstummen. Obwohl Geschäftsführer Frank Baumann vor der Saison ankündigte, der Trainer stehe während der ersten acht Spiele nicht zur Debatte, gerät der ukrainische Chefcoach der Werderaner nach dem schwachen Saisonstart immer weiter ins Kreuzfeuer.

Nun bringt der "kicker" ein anderes Szenario ins Gespräch. Demnach würde Skripnik bei weiter anhaltenden schlechten Ergebnissen eher selbst das Handtuch werfen und zurücktreten, bevor er gefeuert wird.

So könnten auch die Bosse Frank Baumann und Marco Bode – beides Vertraute und ehemalige Mitspieler von Skripnik – ihr Gesicht wahren. Denn insbesondere diese beiden Verantwortlichen hatten erst im Sommer eine Verlängerung für den Trainer bis 2018 durchgebracht.

Skripnik deutet dieses Modell schon an und betont laut "kicker": "Erst kommt der Klub, dann die Mannschaft, dann komme ich." Aktuell kämpft er jedoch weiterhin, sieht die harsche Kritik an ihm als "Teil des Geschäfts" und verspricht: "Wir haben alles unter Kontrolle."