Vincenzo Grifo
SC Freiburg
Grifo stellt Rekord ein: Schuster hofft auf Leichtigkeit

Thorben Lorenzen

Vincenzo Grifo hat beim 3:3 des SC Freiburg gegen Bayer 04 Leverkusen Vereinsgeschichte geschrieben. Mit seinem Treffer erzielte der 32-jährige Offensivspieler sein 105. Pflichtspieltor für die Breisgauer und zog mit Rekordhalter Nils Petersen gleich.

Der Italiener steht damit nun gemeinsam mit dem früheren Stürmer an der Spitze der vereinsinternen Torjägerliste. Für Freiburg-Trainer Julian Schuster war das Thema rund um den bevorstehenden Rekord in den vergangenen Wochen durchaus präsent.

Schuster ordnet Grifos Bestmarke ein


„Es gibt ja immer diese individuellen Geschichten und es ist da schon eine Fähigkeit, diese nicht größer zu machen, als sie sind“, erklärte Schuster nach der Partie. „Natürlich sprechen wir hier nicht über eine Kleinigkeit und ich bin sehr froh, dass wir jetzt einen Haken dran haben – auch für ihn persönlich.“

Der Coach betonte zugleich, dass individuelle Bestmarken im Freiburger Umfeld nie über dem Mannschaftserfolg stehen sollen. „Es sind zwar individuelle Ziele, aber ich finde es wichtig, dass eben das große Ganze und das Kollektiv überwiegt.“ Das Tor selbst sei dafür ein gutes Beispiel gewesen: „Es ist von der Mannschaft einfach gut gespielt und er veredelt es dann.“

Dass die Bestmarke nun eingestellt ist, könnte Grifo laut Schuster auch mental helfen. „Auf der anderen Seite hilft es uns und ihm, dass es jetzt kein Thema mehr ist. Das gibt ihm vielleicht ein Stück mehr Leichtigkeit, die es für die kommenden Aufgaben braucht.“

Mit Blick auf die verbleibenden Spiele der Saison stehen die Chancen gut, dass Grifo die Marke schon bald allein für sich beanspruchen kann. Ein weiteres Tor würde ihn zum alleinigen Rekordtorschützen des SC Freiburg machen.