Vladimír Coufal
TSG Hoffenheim
Coufal musste angeschlagen vom Feld

LigaInsider

Ein bitterer Nachmittag für die TSG Hoffenheim und insbesondere für Vladimír Coufal. Der tschechische Rechtsverteidiger, der in dieser Saison bislang in jedem der 28 Bundesliga-Spiele in der Startelf stand, musste beim 1:2 gegen Mainz in der 61. Minute ausgewechselt werden – seine früheste Auswechslung in dieser Spielzeit. Wie Trainer Christian Ilzer nach der Partie erklärte, klagte der Routinier über Probleme im Adduktorenbereich.

Als Coufal während der ersten Halbzeit signalisierte, dass es nicht weitergehe, bereiteten die Hoffenheimer den Wechsel schon vor. In der 61. Minute war schließlich Schluss: Für ihn kam Leon Avdullahu in die Partie, der seinerseits gerade erst eine Adduktorenverletzung auskuriert hatte.

Da Avdullahu laut Ilzer jedoch noch nicht für viele Minuten bereit war, schickte das Trainerteam zwischenzeitlich auch Kevin Akpoguma und Andrej Kramarić zum Aufwärmen, um auf einen möglichen, früheren Ausfall von Coufal vorbereitet zu sein.

Belastung ist ein Thema


Coufal kehrte erst vor wenigen Tagen von der tschechischen Nationalmannschaft zurück, mit der er auf dramatische Art und Weise die WM-Qualifikation feierte. Dabei ging der Außenverteidiger bis an seine körperlichen Grenzen und absolvierte innerhalb weniger Tage 82 und 120 Minuten.

Ob Coufal der TSG nun fehlen wird, hängt wohl von weiteren Untersuchungen in der kommenden Woche ab. Klar ist: Ein Ausfall des tschechischen Mentalitätsspielers wäre im Kampf um die europäischen Plätze ein schwerer Schlag für die Kraichgauer Defensive.