Willi Orbán
RB Leipzig
Kein neuer Vertrag: RB plant Zukunft ohne Orbán

Robin Meise

Willi Orbán gehört seit Jahren zu den prägenden Figuren bei RB Leipzig. Doch die Zeit des Abwehrchefs bei den Sachsen könnte sich langsam dem Ende entgegenneigen.

Wie SPORT BILD berichtet, plant der Klub nicht, den bis 2027 laufenden Vertrag des 33-jährigen Innenverteidigers zu verlängern. In der Regel würde das bedeuten, dass eine Trennung bereits ein Jahr vor Vertragsende erfolgen könnte – zwingend ist das in Orbáns Fall jedoch nicht.

Mögliches letztes Vertragsjahr


Sollte der ungarische Nationalspieler keine neue Herausforderung suchen, könnte Leipzig auch mit ihm ins letzte Vertragsjahr gehen. Allerdings dürfte sich seine Rolle innerhalb des Kaders perspektivisch verändern. Ähnlich wie bei Torhüter Péter Gulácsi könnte Orbán künftig nicht mehr automatisch gesetzt sein.

Sportlich gehört der Routinier weiterhin zu den Leistungsträgern. Auch in dieser Saison präsentiert sich der Abwehrchef konstant und stabil. Dennoch wünschen sich die Leipziger Verantwortlichen für die Zukunft eine Innenverteidigung, die noch mehr Tempo und Spielstärke im Aufbau mitbringt.

Koné als möglicher Nachfolger


Mit Abdoul Koné hat RB bereits frühzeitig einen möglichen Nachfolger verpflichtet. Das 20-jährige Abwehrtalent von Stade Reims wurde Ende Januar offiziell vorgestellt und wechselt im Sommer nach Leipzig.

Orbán blickt derweil bereits auf eine beeindruckende Bilanz im RB-Trikot zurück: In bislang 377 Pflichtspielen für die Sachsen erzielte der Innenverteidiger 35 Tore und bereitete zwölf weitere Treffer vor – Werte, die seine Bedeutung für den Klub unterstreichen. Wie lange er diese noch auf dem Platz fortschreiben kann, bleibt allerdings offen.