Eine überraschende Wendung auf der Zielgeraden hat einen Wechsel von Willi Orban in die saudi-arabische Pro League, der schon so gut wie sicher gewesen sein soll, gestoppt. Der 33-jährige Abwehrchef und langjährige Führungsspieler von RB Leipzig stand laut Sky kurz vor der Vertragsunterzeichnung beim saudi-arabischen Aufsteiger Al-Diriyah FC.
Dort soll ein unterschriftsreifer Zweijahresvertrag bereitgelegen haben, der dem Innenverteidiger über die komplette Laufzeit ein Gesamtgehalt von rund 15 Millionen US-Dollar netto eingebracht hätte. Die Leipziger Vereinsführung war von Beginn an in die Verhandlungen eingeweiht und hatte dem Routinier ursprünglich bereits die Freigabe für den Schritt nach Nahost erteilt.
Neuzugang Abdoul Kone zog sich im Training allerdings eine Schulterverletzung zu und fällt für mehrere Wochen aus. Angesichts dieser veränderten Kadersituation zogen die Verantwortlichen von RB die Wechselzusage zurück.
Der Verteidiger reagierte wohl professionell auf die Entscheidung des Bundesligisten. Der Vertrag von Willi Orban bei den Roten Bullen läuft aktuell noch bis 2027. Wie sich seine sportliche Zukunft über die anstehende Pflichtspielzeit hinaus gestaltet, bleibt laut Sky aber weiterhin offen.