Beim Hamburger SV konkretisieren sich die Pläne für die Zukunft von William Mikelbrencis. Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, haben bereits erste Gespräche zwischen Sportdirektor Claus Costa und dem Berater des 22-Jährigen stattgefunden. Dabei soll der Verein klar signalisiert haben, den bis 2026 laufenden Vertrag verlängern zu wollen. Weitere Gespräche könnten im Laufe der Länderspielpause folgen.
Bereits vor rund zwei Wochen hatten BILD und Hamburger Morgenpost über erste Kontakte und einen engen Austausch zwischen Klub und Spieler berichtet. Neu ist nun vor allem die deutlich formulierte Absicht der Verantwortlichen, die Zusammenarbeit langfristig fortzusetzen.
Vertrauen trotz Entwicklungspotenzial
Sportlich hat sich Mikelbrencis zuletzt stabilisiert und gehört aktuell wieder vermehrt zur Startelf. In vier der vergangenen fünf Spiele stand er von Beginn an auf dem Platz. Insgesamt kommt er in dieser Saison auf 21 Einsätze und vier Vorlagen – alle im Kalenderjahr 2026.
Gleichzeitig ist im Verein bekannt, dass der Franzose vor allem im Defensivverhalten noch Schritte gehen muss, um sich dauerhaft als verlässliche Größe zu etablieren. Dennoch halten die Verantwortlichen an ihm fest und planen, ihn weiter aufzubauen.
Unabhängig davon könnte der HSV laut Hamburger Morgenpost im Sommer zusätzliches Personal für die rechte Abwehrseite prüfen. An der grundsätzlichen Perspektive von Mikelbrencis ändert das jedoch nichts: Vielmehr sollen die Gespräche über eine Vertragsverlängerung nun in eine entscheidende Phase gehen.