Yannik Engelhardt
Borussia Mönchengladbach
Engelhardt kann sich Frei­burg-Rückkehr vorstellen

Robin Meise

Beim SC Freiburg könnte sich im Sommer eine spannende Rückholaktion anbahnen. Nachdem das Interesse der Breisgauer an Yannik Engelhardt zuletzt bereits durch Sky bekannt geworden war, berichtet nun der kicker, dass auch die Spielerseite eine Rückkehr in den Breisgau als attraktive Option betrachtet.

Damit gewinnt das Thema spürbar an Fahrt. Engelhardt kennt den SC bestens: Zwischen 2021 und 2023 absolvierte der defensive Mittelfeldspieler 54 Drittligaspiele für die Freiburger U23, ehe er zunächst zu Fortuna Düsseldorf wechselte und anschließend den Sprung in die Serie A zu Como 1907 schaffte, wo er noch bis Mitte 2027 gebunden ist.

Aktuell ist der 25-Jährige an Borussia Mönchengladbach verliehen und kam in der laufenden Saison auf 31 Pflichtspieleinsätze. Vor allem seine Dynamik und Laufstärke machen ihn weiterhin interessant für Freiburg.

Freiburg plant im Zentrum um


Der Hintergrund für das Interesse liegt vor allem in der personellen Situation auf der Sechserposition. Aufgrund der offenen Zukunft von Nicolas Höfler (36), mit dem es mutmaßlich nicht weitergeht, könnte im Sommer mindestens eine zentrale Planstelle frei werden.

Zusätzlichen Handlungsbedarf würde zudem ein möglicher Verkauf von Johan Manzambi erzeugen, dem großes Marktpotenzial nachgesagt wird. Entsprechend sondieren die Freiburger intensiv den Markt – und Engelhardt scheint dabei hervorragend ins gesuchte Profil zu passen.

Ablöse wohl stemmbar


Laut kicker könnte sich die Ablöse im Bereich von 4,5 bis 5 Millionen Euro bewegen. Für den wirtschaftlich stabil aufgestellten SC Freiburg wäre ein solcher Betrag grundsätzlich realisierbar.

Dass Rückholaktionen im Breisgau funktionieren können, zeigte zuletzt unter anderem Philipp Treu. Entsprechend erscheint ein neuer Anlauf bei Engelhardt durchaus realistisch – auch wenn die Personalie wohl noch etwas Zeit benötigen dürfte.