Der VfL Wolfsburg intensiviert offenbar seine Bemühungen bei der Stürmersuche und hat dabei Yassir Zabiri ins Visier genommen. Gemäß den Angaben von Sky befindet sich der 20-jährige Angreifer vom portugiesischen Erstligisten FC Famalicão in einer der führenden Positionen auf der Liste der Niedersachsen.
Ein möglicher Knackpunkt bei den Verhandlungen könnte jedoch die finanzielle Komponente sein: Aktuell wird ein Transfer des marokkanischen Stürmers mit einer Ablösesumme von 13 Millionen Euro in Verbindung gebracht. Die Verpflichtung des jungen Spielers würde für die Wölfe eine bedeutende Investition darstellen.
Wolfsburg-Delegation beobachtet Niederlage
Um sich ein genaues Bild von dem Offensivakteur zu machen, reisten die Verantwortlichen der Autostädter persönlich nach Portugal. Eine Delegation des Bundesliga-Klubs, angeführt von Geschäftsführer Peter Christiansen, Pirmin Schwegler und Aufsichtsrat Diego Benaglio, begab sich zum Spiel zwischen dem FC Alverca und dem FC Famalicão (1:0).
Die Eindrücke vor Ort dürften jedoch für Ernüchterung gesorgt haben. Gemäß eines Berichtes vom kicker war es dem Mittelstürmer nicht möglich, Eigenwerbung in eigener Sache zu betreiben. Bei seinem Einsatz am Sonntagabend erfüllte der marokkanische U-Nationalspieler die Erwartungen nicht. Er kam bis zu seiner Auswechslung in der 77. Minute auf lediglich 16 Ballkontakte sowie einen Torabschluss.
Suche nach einem Neuner läuft
Der VfL Wolfsburg hat die Suche nach einem neuen Torjäger parallel zur noch nicht gänzlich abgeschriebenen Option Zabiri fortgesetzt. Die Verantwortlichen müssen nun sorgfältig abwägen, ob das Potenzial des Talents die geforderte Summe rechtfertigt oder ob es nötig wäre, sich nach weiteren Alternativen umzusehen.
Der VfL sieht sich derzeit mit einer angespannten Personalsituation im Sturmzentrum konfrontiert. Jonas Wind (Muskelverletzung Oberschenkel) wird voraussichtlich für einen längeren Zeitraum ausfallen. Zusätzlich steht Mohammed Amoura (Afrika-Cup) derzeit nicht zur Verfügung. Aktuell ruhen die Hoffnungen daher auf Dženan Pejčinović, der voraussichtlich zum Pflichtspielauftakt am Sonntag (17:30 Uhr) beim FC Bayern München erneut in der Startelf stehen wird.