Bei Eintracht Frankfurt herrscht bei Younes Ebnoutalib vorsichtige Erleichterung. Nach der verletzungsbedingten Auswechslung beim 2:3 gegen den VfB Stuttgart steht inzwischen die Diagnose fest – und sie fällt weniger gravierend aus als zunächst befürchtet.
Wie BILD berichtet, ergab eine MRT-Untersuchung am Mittwochvormittag einen Innenbandanriss im Knie. Das Kreuzband ist nicht betroffen. Damit bleibt dem 22-jährigen Angreifer eine monatelange Zwangspause erspart. Dennoch wird Ebnoutalib den Hessen rund vier Wochen (Sky: vier bis sechs Wochen) fehlen.
Nach dem Stuttgart-Spiel hatte Cheftrainer Dino Toppmöller noch große Sorgen geäußert. Vor allem die Beschreibung, dass der Stürmer „weggeknickt“ sei, hatte die Befürchtung einer schweren Knieverletzung genährt. Intern bestand sogar die Sorge, Ebnoutalib könne mehrere Monate ausfallen.
So bleibt es für die Eintracht bei Glück im Unglück – auch wenn der Ausfall sportlich schmerzt. In der Offensive ist die Personallage ohnehin angespannt: Jonathan Burkardt fehlt weiterhin mit einer Wadenverletzung, Michy Batshuayi fällt mit einem Mittelfußbruch langfristig aus, Elye Wahi wurde bereits verliehen. Aktuell bleiben damit vor allem Arnaud Kalimuendo und Ansgar Knauff als zentrale Optionen.
Für Ebnoutalib beginnt nun die Reha. Der Sommer-Neuzugang, der bei seinem Bundesliga-Debüt gegen Dortmund direkt traf und schnell zum Hoffnungsträger avancierte, muss vorerst pausieren.