Nnamdi Collins | 1. Bundesliga

Collins bald Teil der Profi-Trainingsein­hei­ten?

22.04.2020 - 19:02 Uhr Gemeldet von: Fabian Kirschbaum | Autor: Fabian Kirschbaum

In dieser Saison hat Nnamdi Collins in der U17-Bundesliga West auf sich Aufmerksamkeit machen können – für ihn stehen bislang 21 Spiele und fünf Scorer zu Buche. Wie die "Bild" nun mitteilt, soll sein aktueller Klub, Borussia Dortmund, daher auch schon seit Wochen darum kämpfen, den Fördervertrag des Youngsters langfristig zu verlängern, was dann auch die nächsten Karriereschritte beinhaltet.


So soll der erst 16-Jährige dem Bericht zufolge direkt in die U19 befördert werden. Darüber hinaus bieten ihm die Westfalen Trainingseinheiten bei den Profis an. Collins könnte damit Bundesligaluft schnuppern und sich gleichzeitig bei der U19 weiterentwickeln. Dafür soll der Rechtsfuß seinen bis 2021 laufenden Fördervertrag langfristig und vorzeitig verlängern.

Hierbei gibt es wohl aber zwei Probleme: Der 1,89 Meter große Innenverteidiger ist besonders in England begehrt. In der Tat sollen die Schwarz-Gelben nach Informationen des Boulevardblatts zwei namhafte Mitbewerber haben – Manchester City und den FC Chelsea. Demnach sind die Londoner angeblich sogar "in der Pole Position und bereit, ein Millionen-Paket zu schnüren".

Anfang März gab es aber bereits Gerüchte, dass City zwei Millionen Handgeld geboten haben soll, um Collins auf die Insel zu locken. Derzeit scheint das Pendel allerdings in Richtung der Blues auszuschlagen.

Collins gilt als Modellathlet

Und genau aus diesen beiden Gründen soll sich jetzt auch BVB-Manager Michael Zorc persönlich um die Angelegenheit kümmern. Er soll den Youngster von einem Verbleib überzeugen, sodass er nicht nach England geht. Warum ist Collins aber überhaupt so begehrt?

Bei alldem machen verschiedene Attribute den Kapitän der deutschen U16-Nationalmannschaft besonders wertvoll: So soll Collins nicht nur als Modellathlet gelten, er ist auch besonders flink auf den Beinen. "Nnamdi läuft die 30 Meter mit 3,8 Sekunden nur knapp eine Zehntelsekunde langsamer als Ex-BVB-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang", heißt es entsprechend.

Es bleibt also abzuwarten, wo das Talent letztlich seine weitere Zukunft sieht. Die Westfalen arbeiten aktuell auf jeden Fall daran, dass man ihn in absehbarer Zeit in der Bundesliga zu sehen bekommen könnte. Vor allem vor dem Hintergrund, dass bald auch 16-Jährige in der Bundesliga spielen dürfen, ist dies sicherlich auch kein undenkbares Szenario.

Quelle: bild.de

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