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07.12.2017 - 20:54 Uhr Autor: Kristian Dordevic

Das erste internationale Abenteuer in der Geschichte der TSG 1899 Hoffenheim endete am frühen Donnerstagabend gewissermaßen, wie es begann: mit einem Heimspiel.

Vor gut dreieinhalb Monaten läuteten die Kraichgauer die Europacupsaison noch auf Play-off-Ebene in der Champions League ein, mussten sich dort allerdings dem FC Liverpool geschlagen geben und rutschten dadurch in die Europa League. Heute gastierte ein Team deutlich kleineren Kalibers in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena: Ludogorets Razgrad aus Bulgarien.

Vor dem Hintergrund, dass das Ausscheiden aus dem Wettbewerb bereits vor diesem sechsten Spieltag besiegelt war, kündigte TSG-Trainer Julian Nagelsmann im Vorfeld der Partie an, dass heute vor allem junge Spieler oder Akteure, "die zuletzt nicht im Rhythmus waren", auflaufen werden. Der 30-Jährige hielt Wort:

Im Vergleich zum 4:0 gegen RB Leipzig am vergangenen Sonnabend tauschte der Fußballlehrer komplett durch. Ihr Profidebüt feierten dabei Alexander Rossipal und Eigengewächs Simon Lorenz (beide Hoffenheim II).

Den Gastgebern war der Mangel an Spielpraxis und Abstimmung im Verbund gleich anzumerken, was der Kontrahent aber nicht auszunutzen wusste. Zwar war Razgrad tonangebend, klare Tormöglichkeiten ergaben sich indes nicht.

Nach einer Viertelstunde wurde es aufseiten der Hoffenheimer besser. Und die erste gute Gelegenheit brachte gleich die Führung: Zulj behauptete den Ball in Nähe der rechten Eckfahne, bewahrte die Ruhe und steckte im richtigen Moment durch zu Hack. Der wiederum behielt an der Grundlinie den Kopf oben und bediente Philipp Ochs zentral vor dem Gehäuse, der per Direktabnahme in die Maschen traf (25.).

Die beste Chance zum Ausgleich hatte der Gast aus Nordostbulgarien zehn Minuten später nach ansehnlich vorgetragenem Angriff über die linke Seite. Am Ende der Kombinationskette verzog Wanderson (36.) allerdings deutlich.

Die TSG fast mit dem perfekten Blitzstart in Halbzeit zwei und ganz dicht dran am 2:0. Diesmal scheiterte Ochs (47.) an Torhüter Renan. Der Torschütze zum 1:0 musste wenige Minuten später verletzt ausgewechselt werden.

Es sollte noch bitterer für die Hausherren kommen. Erst übersah der Unparteiische ein Handspiel des Razgrad-Keepers außerhalb des Strafraums (60.), nicht ganz zwei Minuten später fiel der Ausgleich durch Wanderson (62.). Zu allem Überfluss legte sich der Brasilianer den Ball zuvor mit der Hand vor.

Das Spiel wurde rustikaler, Keseru kassierte nach einem Foul an Bicakcic die Rote Karte (83.). In Überzahl hatte der Bundesligist noch einmal eine gute Situation, um den Siegtreffer zu erzielen, 1899-Coach Nagelsmann schickte am Ende sogar Torhüter Gregor Kobel nach vorne, aber schlussendlich blieb es nach 90 plus vier Minuten beim 1:1. Hoffenheim scheidet als Tabellenvierter aus.


  • KOMMENTARE

  • 07.12.17

    Respektabel mit ner verstärkten A-Jugend.

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  • 08.12.17

    13.500 Karten verkauft. 7.814 machten von ihrer Karte Gebrauch.

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