Amin Younes
1. Bundesliga
Younes gibt grünes Licht: „Einsatz nicht gefährdet“

Robin Meise

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Amin Younes laboriert bereits seit etwas längerer Zeit an Problemen im Adduktorenbereich. Zum Einsatz kam der Offensivmann in den vergangenen Partien für Eintracht Frankfurt aber dennoch regelmäßig. Um die Beschwerden etwas besser in den Griff zu bekommen, begab sich der 27-Jährige für ein paar Tage zur Behandlung nach Belgien.

„Ich habe eine kleine Entzündung im Schambein, im Adduktorenbereich. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Belastungsreaktion. Ich hatte in Neapel ja wenig gespielt. Die Saison bei der Eintracht war anstrengend, bis jetzt bin ich aber recht gut durchgekommen“, erteilte Neapel-Leihgabe Younes in einem Interview mit der FAZ Auskunft über seine Blessur.

Wenn es für die Adlerträger am kommenden Sonntag gegen den 1. FSV Mainz 05 geht, wird der gebürtige Düsseldorfer voraussichtlich vollständig zur Verfügung stehen können. „Mein Einsatz gegen Mainz ist aus meiner Sicht nicht gefährdet, ich hatte ja auch in den vergangenen Bundesligabegegnungen meine Kurzeinsätze, und es wäre auch länger gegangen“, so Younes.


Younes: „Wenn es zwickt, nervt es“

Die Behandlung in Belgien hat der deutsche Nationalspieler bewusst gewählt. Bereits vor drei Jahren (Achillessehnenriss) wurde ihm dort von einem Spezialisten geholfen. „Es entstand ein großes Vertrauensverhältnis, sie kennen meinen Körper ganz genau. Der Kontakt blieb schon während meiner Zeit beim SSC Neapel bestehen.“

„Dass ich mich für ein paar Tage wieder in Belgien aufhalte, spricht nicht gegen die Eintracht. Hier wird sich ganz auf mich konzentriert, ich trainiere zweimal täglich und bekomme weitere Behandlungen. In Frankfurt muss die medizinische Abteilung 20 Profis behandeln, sie ist auch ohne mich sehr gut ausgelastet“, erklärte Younes, der diese Woche normal ins SGE-Teamtraining einsteigen wird. Er hält sich inzwischen wieder in Frankfurt auf.

Insgesamt ging es dem Rechtsfuß bei der Maßnahme „vor allem um Optimierung.“ Denn: „Wenn ich Fußball spiele, dann will ich auf die beste Art und Weise spielen. So wie es jetzt ist, zwickt es, und es ist nervig. Deshalb versuchen wir es komplett wegzubekommen.“