Anthony Jung
SV Werder Bremen
Wurde Jung der Fortuna angeboten?

Fabian Kirschbaum

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Zurzeit steht Anthony Jung noch bis 2021 bei Bröndby IF (dänische Superligaen) unter Vertrag. Könnte der Linksverteidiger aber bald wieder in Deutschland landen, wo er bereits auf 16 Partien in der 1. Bundesliga sowie 64 Spiele in der 2. Bundesliga (FC Ingolstadt, RB Leipzig und FSV Frankfurt) zurückblickt? Eine Spur soll auf jeden Fall zurück nach Deutschland führen.

So will die "Bild" nämlich erfahren haben, dass der 28-Jährige bei Fortuna Düsseldorf angeboten wurde. Und auch Jung, der seit der Saison 2017/18 103 Einsätze für Bröndby sammelte und beim Vorort-Klub aus Kopenhagen absoluter Stammspieler ist, will zurück in seine deutsche Heimat.

Beim Online-Portal "Spox" erklärte Jung diesbezüglich zuletzt: "Noch einmal Bundesliga zu spielen wäre ein Traum. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, bei einem ambitionierten Klub in der 2. Bundesliga zu unterschreiben. Das ist, glaube ich, auch ein realistisches Ziel."

Bei den Flingeranern ist zurzeit noch beides möglich, da sie nach nunmehr 26 absolvierten Spielen auf dem 16. Tabellen- und damit Relegationsplatz stehen.


Fortuna auf der Suche nach einem neuen Linksverteidiger?

Linksfuß Jung könnte, falls er in die nordrhein-westfälische Hauptstadt transferiert wird, eine aufkommende Lücke auf der linken Abwehrseite füllen: Denn, egal ob man die Klasse hält oder absteigt, bei der Fortuna soll es Markus Suttner zurück in seine österreichische Heimat ziehen. Und auch Diego Contento soll mit Vertragsende im Juni 2020 keine Zukunft mehr im Rheinland haben.

Würde also nur noch Niko Gießelmann bleiben, dessen Zukunft aber genauso wenig geklärt ist – beim 28-Jährigen läuft das Arbeitspapier ebenfalls zum Saisonende aus, er soll jedoch im Gegensatz zu Contento gehalten werden. Aber: Gießelmann liegen wohl zwei Angebote von anderen Klubs vor.

Jung könnte also eine echte Alternative für die 2. Liga werden. Noch lebt allerdings der Traum vom Erstligafußball in der nächsten Saison bei den Rheinländern. Zweigleisig sollten die Verantwortlichen trotzdem planen.