David Alaba
1. Bundesliga
Alaba beim Trai­ningsstart der Bayern dabei

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Erwartungsgemäß kann David Alaba auf dem Rasen gemeinsam mit seinen Mannschaftskollegen in die neue Saison starten. Er war am Freitag beim ersten Teamtraining des FC Bayern dabei.

Der Österreicher hatte zuletzt aufgrund von Beschwerden in den Adduktoren vorsichtshalber nicht an den ÖFB-Länderspielen teilgenommen. Beim Münchener Cyber-Training zu Beginn dieser Woche konnte er sich aber schon im virtuellen Kreis seiner Mitspieler zurückmelden.

Am anstehenden Wochenende sind die Bayern ohnehin nicht im DFB-Pokal gefordert. Ihr Spiel wurde infolge der langen Champions-League-Saison um gut einen Monat verschoben. Der Bundesligaauftakt gegen den FC Schalke (18. September) markiert für den Triple-Sieger das erste Pflichtspiel dieser Saison.


Frage nach Verlängerung bleibt offen – 25-Millionen-Forderung steht im Raum

Ungeklärt bleibt derweil die Frage nach einer möglichen Verlängerung an der Säbener Straße, das Vertragsverhältnis gilt nur noch bis 2021. Streitpunkt ist bekanntlich das Gehalt. Der "kicker" vermeldete am Donnerstag, dass die Alaba-Seite ein Jahressalär von 25 Millionen Euro aufrufe. Macht bei einem Fünfjahresvertrag in der Summe also 125 Millionen Euro.

Bayern bietet laut "Sport Bild" elf Millionen Euro jährlich mit bis zu sechs Millionen Euro an Prämienzahlungen. Ein ablösefreier Wechsel im nächsten Sommer werde von keiner Seite gewünscht. Bliebe eine Einigung aus, würde eine sofortige Freigabe angestrebt.

Auch der "kicker" bekräftigt, dass ein Abgang zum Nulltarif nicht im Sinne des Klubs sein kann. Ein potenzieller Abnehmer scheint momentan allerdings nicht bereitzustehen: "Uns hat noch keiner kontaktiert", verriet FCB-Präsident Herbert Hainer. Alaba würde, so heißt es, ohnehin nur zu den spanischen Spitzenklubs FC Barcelona oder Real Madrid wechseln wollen. Die haben aber selbst ihre Geldprobleme.