David Philipp
1. Bundesliga
Den Haag zieht Option bei Philipp „vo­rerst“ nicht

Bennet Stark

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Eigentlich war die Leihe von Werder Bremens David Philipp in die Niederlande zu ADO Den Haag auf zwei Jahre angelegt gewesen. Doch wie der holländische Erstligist jüngst offiziell mitteilte, stehen die Zeichen eher auf Trennung im Sommer. Zwar könnte die Zusammenarbeit mit Philipp noch um ein Jahr ausgeweitet werden, doch „diese Option wird ADO Den Haag vorerst nicht ziehen“.

Bremens Sportchef Frank Baumann ist über die Entscheidung von Den Haag zwar nicht informiert worden, sieht die Situation aber gelassen. „Ich denke nicht, dass dies die finale Entscheidung bei David ist“, so der Funktionär gegenüber der DeichStube. „Das wäre auch Quatsch, weil man sich so die Möglichkeit nimmt, Davids Entwicklung in den nächsten Wochen zu betrachten.“

Hintergrund der frühen Bekanntgabe ist nämlich der Umstand, dass Profiklubs in den Niederlanden ihre Spieler bis zum 1. April informieren müssen, ob die am 30. Juni auslaufenden Verträge verlängert werden oder nicht. Demnach musste auch bei der Werder-Leihgabe bereits eine Entscheidung getroffen werden. Doch diese gelte ja zunächst nur vorerst, wie es in der Mitteilung heißt.

Baumann werde sich dementsprechend in den kommenden Wochen mit allen Parteien zusammensetzen und das weitere Vorgehen besprechen.


Philipp bei ADO Den Haag vermehrt nur Ersatz

Das 20-jährige Werder-Eigengewächs kommt bis dato auf 16 Einsätze für Den Haag. Dabei gelangen dem Offensivmann zwei Tore. In den vergangenen Wochen ist allerdings weniger auf ihn gesetzt worden. Meistens kam er nur auf Kurzeinsätze, wenn überhaupt. Ein Grund, weshalb Den Haag über den Leihabbruch nachdenkt.