Hannes Wolf
1. Bundesliga
Hannes Wolf schließt sich Gladbach an

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Hannes Wolf nimmt unter seinem ehemaligen Coach Marco Rose einen Neuanlauf in der Bundesliga. Wie sich abgezeichnet hat, leiht Borussia Mönchengladbach den Profi von RB Leipzig für die anstehende Saison aus.

Anschließend besteht für die Fohlen die Möglichkeit, per Kaufoption (laut "Bild" rund neun Millionen Euro) eine feste Verpflichtung herbeizuführen. Das haben beide Klubs am Dienstag bekannt gegeben.

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl freut sich auf einen "vielseitig einsetzbaren" Offensivspieler für die neue Spielzeit. Polyvalenz war und ist ein Leitgedanke der Borussia in der aktuellen Transferperiode, die vor dem Hintergrund der Corona-Krise von wirtschaftlichen Einschränkungen geprägt ist.

Letzte Meldung vom 21. Juli 2020:


Wechsel nach Gladbach steht kurz bevor

Hannes Wolf blickt bei RB Leipzig auf eine für ihn ernüchternde Saison zurück. Nach einer Fraktur des Sprunggelenks fand der Österreicher nicht so recht den Anschluss, weshalb der talentierte Offensivakteur letztendlich nur als Joker zum Einsatz kam – und auch das nur sehr sporadisch. In der Liga stehen für ihn fünf Einsätze zu Buche.

Nun öffnet sich nach zähen Verhandlungen für den 21-Jährigen eine neue Tür. Wie die "Salzburger Nachrichten" schreiben, steht ein Wechsel zu Bundesligist Borussia Mönchengladbach unmittelbar vor dem Abschluss. Hinauslaufen soll es dabei auf ein Leihgeschäft mit einer anschließenden Kaufoption bzw. Kaufverpflichtung.


Wolf trifft in Gladbach auf Ex-Trainer Rose

Dass es sich bei seinem künftigen Klub um Borussia Mönchengladbach handelt, kommt nicht von ungefähr. So trifft Wolf bei den Rheinländern in Person von Cheftrainer Marco Rose auf einen alten Bekannten, mit dem der gebürtige Grazer in der Vergangenheit beim FC Red Bull Salzburg zahlreiche Erfolge feiern konnte.

Sein Arbeitspapier in Leipzig gilt noch bis 2024, als Ablösesumme legten die Sachsen im vergangenen Sommer einen Betrag von rund zwölf Millionen Euro auf den Tisch. Dem Vernehmen nach wären die Roten Bullen froh, bei einem Verkauf Wolfs in etwa denselben Betrag wieder einnehmen zu können.