Jean-Philippe Mateta
1. Bundesliga
Mainz will Mateta "unbedingt behalten"

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Ungeachtet der Konsequenzen, die die Corona-Pandemie auch für den Transfermarkt hat, geht man beim 1. FSV Mainz von einem ungebrochenen Interesse an Jean-Philippe Mateta aus. Am liebsten würde man den umworbenen Torjäger, der dem Klub irgendwann sicherlich einen Geldsegen bescheren soll, allerdings am Bruchweg halten.

Das beteuert Rouven Schröder, Sportvorstand der Rheinhessen, gegenüber "Sport1". Die Nachfrage für Mateta werde zwar "trotz Corona nicht sinken", konstatiert er, "klar ist aber auch, dass wir ihn unbedingt behalten wollen".

Bleibt abzuwarten, wie das mit den Wünschen des Stürmers zu vereinbaren ist, der Anfang März seine Wechselabsicht zum Ausdruck gebracht hat.


Topvereine sind an Mateta interessiert

Im Hinblick auf den Transfermarkt werden in der Branche– zumindest vorerst – durchaus niedrigere Ablösebeträge erwartet. Schröder betonte unlängst jedoch, dass Mainz sein Tafelsilber auch in Zeiten der Krise nicht einfach verscherbeln werde und stellte die Möglichkeit in Aussicht, gegebenenfalls mit demselben Kader wie in dieser Saison ins nächste Jahr zu gehen.

Gerade bei Mateta, dessen Vertrag bis 2023 gilt und keine Ausstiegklausel enthalten soll, besteht offenbar auch kein Anlass, etwaige Preisvorstellungen stark nach unten zu korrigieren: "Fakt ist, dass viele Topvereine an ihm interessiert sind."


Plötzlich ist der FC Bayern im Gespräch

Der FC Bayern gehört derweil vermutlich nicht dazu. Dort ins Spiel gebracht wurde der 22-jährige Franzose von Ex-Profi und TV-Experte Dietmar Hamann, der ihn als Alternative an der Säbener Straße sieht.

Laut Informationen von "Sport1" liegt Mainz jedenfalls keine Anfrage der Münchener vor. Schröder kommentiert die Angelegenheit wie folgt:

"Ich habe natürlich mitbekommen, dass ihn Didi Hamann mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht hat. Darauf können wir als Verein und der Spieler auch stolz sein, wenn ein Champions-League-Gewinner mit dem FC Liverpool so eine hohe Meinung über Mateta hat."