Jeff Reine-Adélaïde
1. Bundesliga
Kein Thema in Leverkusen – aber bei Hertha BSC?

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Die Personalie Jeff Reine-Adélaïde ist keine, die bei Bayer Leverkusen diskutiert wird. In Frankreich wurde zwar kürzlich ein Interesse des Werksklubs kolportiert, Sportdirektor Simon Rolfes reagierte darauf bereits mit einem Dementi: "Er ist kein Kandidat." In der Bundesliga könnte sich nichtsdestotrotz ein Abnehmer finden: Auch Hertha BSC wird als Interessent gehandelt.

Sowohl die "L'Équipe" als auch der "kicker" bringen Berlin mit dem Profi von Olympique Lyon in Verbindung. Dem deutschen Blatt zufolge konzentriert sich der Hauptstadtklub bei seiner Suche nach einem Achter mit Torgefahr auf Reine-Adélaïde, nachdem Transferziel Weston McKennie zu Juventus Turin gewechselt ist.


Reine-Adélaïde: "Ich sehe meine Zukunft nicht zwingend in Lyon"

Der Franzose, der in jungen Jahren Erfahrungen beim FC Arsenal sammelte, kann neben der Halbposition in der Zentrale auch den Posten im offensiven Mittelfeld oder auf der rechten Seite bekleiden. In 2020 konnte er seine Fähigkeiten allerdings kaum zeigen: Das Jahr 2019 endete mit einem Kreuzbandriss.

Seine Verpflichtung wäre sicherlich nicht billig, gilt der Vertrag bei OL doch bis 2024. Allerdings liebäugelt Reine-Adélaïde mit einem Abschied. "Ich sehe meine Zukunft nicht zwingend in Lyon", sagte er unlängst im "L'Équipe"-Interview, "wir müssen eine Lösung finden".

Der U21-Nationalspieler wird offenbar mit Trainer Rudi Garcia nicht warm. Lyons Sportdirektor Juninho spricht sich derweil für einen Verbleib des 22-Jährigen aus, der im Sommer 2019 für kolportierte 25 Millionen Euro verpflichtet wurde.