Kingsley Coman
FC Bayern München
Gespräche mit Bayern schon länger auf Eis?

Jan Klinkenborg

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Zuletzt ist schon bekannt geworden, dass die Vertragsverhandlungen zwischen Kingsley Coman und dem FC Bayern München kompliziert sein sollen. Der Franzose habe ein neues Vertragsangebot der Münchner abgelehnt, obwohl er gerne verlängern würde, und in der Zwischenzeit Berater Pini Zahavi als weiteres Druckmittel hinzugezogen.

Die Sport Bild will nun weitere Details wissen. Demnach bieten die Bayern eine leichte Vertragserhöhung an: Um eine Million Euro brutto soll das Salär des 24-Jährigen steigen und künftig 13 Millionen Euro betragen.

Das sei dem Franzosen jedoch zu wenig, der sich eher bei 20 Millionen Euro brutto (zwölf Millionen Euro netto) sieht. Er argumentiere mit der Gehaltsklasse von Leroy Sané sowie den Ausgaben für Trainer Julian Nagelsmann und Neuzugang Dayot Upamecano.

Darüber hinaus sei eine Verhandlungsrunde vor mehreren Wochen ohne Ergebnis abgebrochen worden. Die Forderungen und das Auftreten des Coman-Vertreters sollen dem Technischen Direktor Marco Neppe missfallen haben, der dies auch laut zum Ausdruck gebracht haben soll. Seitdem seien die Gespräche nicht wieder aufgenommen worden.


Zahavi sondiert für Coman den englischen Markt

Auch der Personalie Pini Zahavi widmet sich die Sport Bild: Dieser habe das Mandat für den englischen Markt, wo er nach möglichen Abnehmern suchen soll (Manchester-Klubs United und City gelten als Kandidaten).

Bei den Vertragsverhandlungen war bislang nur ein „langjähriger Freund der Familie“ eingebunden, der seit Längerem Berater des Franzosen ist. Comans Vertrag bei Bayern läuft bis Sommer 2023. Abzuwarten bleibt, ob sich die Parteien noch auf eine Verlängerung einigen.