Louis Schaub
1. Bundesliga
Schaub kann sich Verbleib beim HSV "gut vorstellen"

Fabian Kirschbaum

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Momentan ist Louis Schaub noch bis zum 30. Juni vom 1. FC Köln an den Hamburger SV ausgeliehen. In der "Bild" liebäugelte der offensive Mittelfeldspieler nun mit einem längeren Verbleib in der Stadt an der Elbe, wo er bis zur Coronavirus-Zwangspause in sieben Spielen auflaufen konnte und eine Vorlage beisteuerte.

"Ich habe ja von Anfang an gesagt, dass ich mir gut vorstellen kann, in Hamburg zu bleiben. Für mich steht auch nicht im Vordergrund, ob 1. oder 2. Liga. Ich hoffe natürlich, dass wir sportlich noch die Chance kriegen, in dieser Saison aufzusteigen", erklärte der Österreicher, für den der HSV im Falle eines Aufstiegs eine Kaufoption in Höhe von drei Millionen Euro besitzen soll, dem Boulevardblatt.

Und weiter: "Aktuell ist die Zukunft eben ungewiss, aber der Zeitpunkt wird kommen, an dem wir sprechen können und Klarheit in die Sache kommt. Mir gefällt es hier jedenfalls richtig gut. Mitspieler und Trainerteam sind top, der Verein mit seinem Umfeld ist beeindruckend. Ich kann mir vorstellen, länger hier zu spielen, das liegt ja dann aber nicht nur an mir."


HSV will wohl Leihe in einen Kauf umwandeln

Gut für Schaub, dass es in dem Bericht weiter hieß, dass der HSV die Ausleihe in einen Kauf umwandeln möchte. Im Moment sei der Betrag (laut "Bild" angedachte 2,6 Millionen Euro) aber noch zu teuer.

Eine Zukunft bei den Geißböcken soll der Linksfuß indes aber auch nicht mehr haben, denn unter Cheftrainer Markus Gisdol besitzt er wohl zukünftig keine Perspektive – obwohl er im Rheinland noch einen Vertrag bis 2022 besitzt.